1 Wintermeisterschaft

Wintermeisterschaft Teich Rechtenfleth

Am 13.10.2018 fand unser erster Durchgang zur Wintermeisterschaft am Teich in Rechtenfleth statt.
Leider konnten wegen einer Terminverschiebung nicht so viele Angler daran teilnehmen.

Die wenigen Teilnehmer wurden erstens durch das schöne Herbstwetter und zweitens durch
ein vollkommen gereinigtes Ufer am Teich, der durch einen intensiven Arbeitsdiensteinsatz
entstand, belohnt.

Es wurden dort 18 gute Angelplätze (siehe Fotos) geschaffen. Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden und danken den Fleißigen, die für einen solchen Teich gesorgt haben.

Am Ende der Meisterschaft wurden alle mit einem Imbiss und Preisen im Vereinsheim in Wittstedt belohnt.
Die Teilnehmer waren zufrieden und freuen sich auf ein nächstes Mal.

Grillangeln 2017 des ASV Bramstedt und Umgebung e. V.

Schon wieder war ein ganzes Jahr rum und unser Grillangeln an der „Neuen Lune“ stand an. Am 19.08.2017 hatten wir ausnahmsweise auch mal ganz passables Wetter und so fuhren wir hochmotiviert zu der fischreichsten Strecke der „Neuen Lune“ in Neuenlande.  Wir waren auch in diesem Jahr wieder 11 Angler und es galt den Weißfischbestand in diesem Abschnitt zu überprüfen.

Die Angelzeit ist bei jedem Angeln auf 3 Stunden begrenzt um vergleichbare Ergebnisse in den einzelnen Strecken zu erhalten.  Grundsätzlich wird auch jeder freigeschnittene Platz befischt und danach wird der Fang bei jedem Teilnehmer registriert. In Neuenlande muss man zudem eine gute Strecke absolvieren, wenn man einen der höher nummerierten Plätze erwischt hat. Es hieß also kleines Marschgepäck mitnehmen (zum Glück genügen an dieser Strecke 2 Feederruten, ein Liter Trockenfutter und zwei Hände voll Castern für 3 Stunden). Aber die langen Wege lohnen sich an dieser Strecke, denn erfahrungsgemäß werden die Plätze bis zur Höhe des gegenüberliegenden Wehrs immer fischreicher.

Wir hatten Glück, denn es waren ideale Angelbedingungen am Wasser. Es war trocken und der Wind wehte kräftig schräg von vorn, außerdem hatten wir Stillwasser.

Die Fische haben anfangs ganz gut gebissen, aber es waren vorwiegend Güstern am Platz, die nur einmal richtig anfassen und den Köder dann gleich wieder loslassen. Wenn du da den richtigen Zeitpunkt zum Anschlag verpasst ist der Fisch schon j.w.d. Und der Haken ist leergefressen. Ich habe schätzungsweise nicht einmal 30 % meiner Bisse verwandeln können und war deshalb auch schon frustig.

Zum Glück waren Wolfgang und Jürgen noch vorbeigekommen um mich mit flotten Sprüchen wiederaufzubauen. Siggi kam auch vorbei um Bilder von unserem Angelevent zu machen. Er macht ganz klasse Fotos, die Ihr dann auf unserer Internetseite bewundern könnt. Ganz herzlichen Dank Siggi, das ist nicht selbstverständlich und wir sind froh, dass Du uns mit den tollen Fotos immer so unterstützt!! 

Doch irgendwann war es dann wieder soweit, fast jeder Anglerhatte sich die Wollhandkrabben auf dem Platz gestellt und es wurde immer schwieriger noch ein paar richtige Friedfische zu herauszufiltern.

Nach drei Stunden wurde der Fang dann bei jedem einzelnen Angler erfasst und verwogen. Am Endplatz stromauf hatte Rolf mit fast 7 kg Gesamtgewicht eindeutig den besten Friedfischplatz. Ein super Ergebnis!  Nur knapp dahinter lag Jürgen F. und Patrick mit knapp über 5 kg Fanggewicht. Die übrigen Fangewichte lagen zwischen 3 kg und 100 gr., immerhin hatten alle Angler etwas gefangen.

Fazit: Auch in Neuenlande bleibt der Fischbestand an Brassen, Güstern und Rotaugen stabil und es macht dort viel Spaß.

Müde und hungrig kamen wir dann wieder beim Sportheim an und hier stand Ralf schon am Grill und die ersten Koteletts und Grillwürste waren bald fertig. Pele hatte wieder alles super vorbereitet und es gab Essen bis jeder satt war.  Ein großes Lob an unseren Sportwart und an Ralf für seine Unterstützung! J

Wenn Ihr Euch mal die schönen Bilder anschaut, die Siggi von unserer Veranstaltung und vom Gewässer gemacht hat, dann wisst Ihr auch warum es uns allen im ASV Bramstedt so viel Freude macht dabei zu sein und dazuzugehören.

Mal sehen wie es beim nächsten Angeln an der Lune III oder Lune IV läuft.

Bernd Pigors
Schriftwart

Neues Vom Teich in Rechtenfleth - die Karpfen geben ordentlich Gas!

Bei unseren Vereinsangeln hatte ich über den von uns gepachteten Teich in Rechtenfleth bisher nur negative Meldungen erhalten. 
„Der Teich ist zu stark verkrautet, die Besatzmaßnahmen sind zu gering, die Kormorane räubern alles weg, der See ist zu flach und zu klar, man fängt dort nichts usw.“ kamen als Beschwerden von den Mitgliedern bei mir an.
Und tatsächlich, immer wenn wir uns in der letzten Zeit mal zum Testangeln dort getroffen hatten, war dort sehr viel Kraut auf dem See und gefangen haben wir auch nur einzelne Fische (Barsche und Rotaugen). An der Wasseroberfläche konnten jedoch Fischbewegungen registriert werden.
Im letzten Jahr hatte ich dann beobachtet, dass das Kraut im September zurückgeht und beschlossen, hier im Herbst mal etwas intensiver und gezielter auf Friedfisch zu angeln. 
Doch um die Problematik etwas besser zu verstehen, muss ich vielleicht noch etwas auf die Vorgeschichte eingehen. 
Zur Vorgeschichte:
Wir haben die Angelrechte für den Teich vor ca. 6 Jahren von einem privaten Verpächter übertragen bekommen. Der Teich war im Rahmen der Deicherhöhung zwischen Sandstedt und Dedesdorf entstanden, um dort Kleiboden zu entnehmen. Er liegt direkt vor dem Deich (binnenseitig) und hat eine Größe von etwa 5 ha und eine Tiefe von durchschnittlich 1,5 bis 1,8 Meter. Auf der Deichseite läuft er flach aus, da hier vermutlich die Entnahmefahrzeuge herein und herausgefahren sind. Nach der Beendigung der Kleibodenentnahme musste der Teich zunächst 5 Jahre ruhen, damit sich dort Flora und Fauna neu entwickeln können. Erst nach diesem Zeitraum gab es die Möglichkeit, diesen Teich im Rahmen der zulässigen Nutzungsmöglichkeiten auch zur Fischbewirtschaftung an unseren Angelverein zu übertragen. Wir haben als Angelverein dann die Gelegenheit genutzt, um für unsere Mitglieder auch geeignetes geschlossenes Stillgewässer anbieten zu können und in dem darauffolgenden Jahr eine größere Startbesatzmaßnahme mit geeigneten heimischen Fischen durchgeführt. Zwischenzeitlich haben wir dann noch zweimal Besatzmaßnahmen mit Karpfen durchgeführt um den Krautbewuchs etwas einzudämmen. In diesem Jahr soll noch eine Besatzmaßnahme mit ca. einer Tonne gemischtem Weißfischbesatz beauftragt werden, da wir der Meinung sind, dass ein guter Weißfischbestand die Grundlage für die weitere Entwicklung aller Fischarten (Fried- und Raubfische) sowie des Teiches insgesamt bildet.
Doch nun zu dem, was ich eigentlich berichten wollte:
Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass der Teich nach unseren Besatzaktionen in den vergangenen Jahren (die besetzten Mengen entsprachen arten- und mengenmäßig den einschlägigen Literaturangaben) nicht über einen besseren fangfähigen Bestand verfügt.

Vor  2 Wochen hatte ich Urlaub und da fasste ich den Entschluss, dort mal etwas konsequenter auf Friedfische zu angeln. Da ich bei den vergangenen Testangeln auf den Bauch gefallen war, fütterte ich einen kleinen Bereich alle 2 Tage vor, um die Fische erst einmal an die regelmäßige Nahrungszufuhr zu gewöhnen. Am Samstag, dem 22.10.2016  war es dann soweit, es sollte ans Angeln gehen. 
Ich hatte nur eine Matchrute mit einem 8 gramm-Waggler und den Kescher aufgebaut und war gespannt was mich nun erwartete. Auf einer Distanz von etwa 30 Meter hatte ich eine Wassertiefe von ca. 1,8 Meter ausgelotet. Hier platzierte ich meine Montage, bestückt mit einem Rotwurm und zwei Maden auf einem 18er Haken am 10er Vorfach. Gleich nach dem Einwurf (der Waggler hatte sich gerade aufgestellt) ging die Pose etwa 2 cm weg, um sich dann wieder in die vorgebleite Normalposition zu stellen. Das war ein Biss überlegte  ich, der Fisch packt gleich noch einmal richtig zu und dann schlage ich an (beim angeln mit Wurm schlage ich immer etwas verzögert an, damit der Fisch den Wurm richtig einschlürfen kann. Aber dann passierte nichts mehr und ich holte wieder ein, um den Köder auf einen Anbiss zu kontrollieren. Am Köder konnte ich nichts erkennen. Wieder ausgeworfen passierte das gleiche noch einmal, aber auch diesmal war kein Nachfassen bei dem Fisch zu registrieren. Falls das jetzt jetzt noch mal so läuft, setzte ich mal sofort den Anschlag dachte ich so bei mir. Gedacht – getan! 
Nun hatte ich Widerstand auf der Rute und der Fisch nahm Fahrt auf. Nicht überhastet, aber mit Kraft und gleichmäßigem Zug setzte er sich in Bewegung. Ich wusste gleich, das sich es hier mit einem guten Spiegelkarpfen zu tun habe. Zunächst habe ich an der Heckbremse meiner Angelrolle die Bremse richtig justiert, so dass ich bei plötzlichem Anzug des Fisches Reserven hatte. Dann sah ich den eingeklinkten Schnurclip kommen und schon hatte der Fisch auch das dünne Vorfach gesprengt. 
Ärgerlich nahm ich den Clip heraus und positionierte die Montage wieder neu auf dem Platz, diesmal mit einem 14er Haken am 12er Vorfach. Biss und Anschlag erfolgten wieder gleich nach dem Einwurf und schon krümmte sich meine Rute erneut. Aber auch diesmal gelang es dem Fisch nach kurzer Zeit mein Vorfach zu sprengen. 
Beim dritten Karpfen, den ich drauf hatte, war eigentlich alles gut, aber trotzdem  gelang es dem Fisch wieder mein Vorfach zu sprengen. Ärgerlich kramte ich in meiner Angeltasche nach geeigneten Feeder-Vorfachhaken. Hier fand ich dann zum Glück noch ein Paket Brassen Haken in stabiler Qualität am 14er Vorfach in 70 cm Länge. Ich wusste, das sind große Karpfen und keine Satzkarpfen, die da auf dem Futterplatz grundeln. Einen davon wollte ich unbedingt noch fangen, aber ich hatte nur noch eine halbe Stunde Zeit dazu. 
Also wieder raus mit der Montage und neuem Haken. Kurz darauf erfolgte der Biss und schon kam der Anhieb von mir. Der Fisch zog ab, mit Ruhe und Kraft, als wenn er gar nicht gemerkt hatte, dass er am Haken hing. Die Matchrute bog sich bis ins Handteil und die Bremse surrte, wenn er denn beim Gegenhalten mal wieder aufdrehte. Nach ca. 20 Minuten erhöhte ich den Gegendruck so, dass ich ihn vor den Kescher bugsieren konnte.
Hier hat er sich dann noch ein paar Mal geschickt gewälzt und ich musste ihn jedes Mal erneut bändigen. Der Stippkescher war mit seiner Bügellänge von 50 cm etwas zu klein, aber der Fisch war müde und so ragte nur die Schwanzflosse von ihm etwas überhin. Es war ein stattlicher Spiegelkarpfen von 60 cm, den ich da im Netz hatte. Ich schätzte in gewichtsmäßig auf etwa 5 bis 6 kg ein. Ein Bild dazu kann ich  Euch leider nicht präsentieren, da mein Handy keine guten Bilder macht.
Überglücklich packte ich schnell mein Gerät zusammen und fuhr nach Hause um meinen Anschlusstermin nicht zu verpassen. 
Im Laufe der Anschlusswoche habe ich mich dann mit Uwe Seewald für den darauffolgenden Samstag verabredet um zu testen, ob die Karpfen am Teich regelmäßig gut beißen. Wir trafen uns dann am vergangenen Samstag um 8:00 Uhr morgens (noch Sommerzeit) und fütterterte erst einmal das von mir bereits zuhause angerührte Futter vor. Diesmal gab ich auch eine ordentliche Portion Mais mit ins Futter, die Karpfen lieben den Mais ja bekanntlich!  
Uwe hatte eine Bologneserute in 5 Meter Länge mit einem 5 gr. Boloproppen aufgebaut. Als ich ankam war er schon am ausloten des Platzes. Bis zu einer Entfernung von etwa 25 Meter vom Ufer hatte er noch die von mir festgestellte Wassertiefe von 1,8 Meter, darüber hinaus wird es wieder etwas flacher. Ich baute wieder die Matchrute vom vergangenen Wochenende auf, hier war ja schon alles eingestellt und der Schnurclip war raus.
Wir platzierten beide unsere Montage auf etwa 25 Meter Entfernung und es dauerte nicht lange, da hatte ich den ersten Biss. Gleich angehauen, ging der Anhieb dennoch ins Leere. Doch da hatte Uwe auch schon einen Biss auf seinem Boloproppen. Auch hier ging der Anhieb ins Leere. 
Kurze Zeit später ruckelte es bei Uwe an der Pose erneut und diesmal saß der Fisch. Ein guter Karpfen, der kaum zu bändigen war. Uwe versuchte ihn langsam und stetig auszudrillen, aber der Fisch zog unermüdlich wieder ab. Er hatte nun schon gut 30 Meter Schnur zusätzlich von der Rolle gezogen als er auf einmal fest saß und sich auch nicht mehr bewegen ließ. Dann war das Vorfach gesprengt und Uwe schaute mich mit traurigen Augen an. Den hätte ich gerne mal gesehen sagte er. Ich erwiderte, dass ich solche Erfahrungen schon in der letzten Woche gemacht hatte.
Doch unverdrossen zog er einen neuen Haken auf und schon lag die Montage wieder auf dem alten Platz. Wenig später kam der nächste Biss und Uwe gab wieder sein Bestes, aber der Fisch sprengte diesmal schon nach kurzer Zeit das Vorfach. Entäuscht zog er seine Angel wieder ein um einen neuen Haken zu montieren.
„Dreimal ist Bremer Recht“ dachte ich so bei mir, als er mir das gleiche Schauspiel kurz darauf  noch einmal präsentierte. Genau wie am vergangenen Samstag, sagte ich aber,
wir geben nicht auf. Dann haben wir noch ein Kilo Futter von Uwe angefeuchtet und mit etwas Mais vollständig nachgefüttert, um die Karpfen am Platz zu halten.
Bei mir war zu diesem Zeitpunkt eher „tote Hose“ und so probierte ich es auf der 30 Meter-Bahn erneut. Und hier hatte ich dann auch wieder einen Biss und der Anhieb kam prompt.
Wieder ein Karpfen, der gut in Form war und langsam Fahrt aufnahm, aber mein Feederhaken und das Vorfach hielten diesmal. Die Matchrute war krumm bis ins Handteil, als ich den Druck im Drill mit dem Fisch deutlich erhöhte. Nach ca. 15 Minuten Drill konnte ich dann einen Spiegelkarpfen von etwa 4 kg einnetzen. Nun war ich wieder beruhigt, es waren doch immer noch Karpfen auf dem Platz.
Uwe wurde langsam nervös, er hatte noch einen Anschlusstermin und die Zeit arbeitete gegen ihn. Doch als er noch so mit seinen drei Karpfen haderte, die er nicht bändigen konnte, hatte sich seine Pose bereits unter die Wasseroberfläche verzogen und ich glaube fast, der Karpfen hing schon vor dem Anschlag am Haken. Die Rute war sofort krumm und die Bremse surrte nur so. Das ist ja so ein bisschen, als ob sich da unten ein U-Boot in Bewegung setzt meinte Uwe. Lass Dir Zeit, auch wenn Du Termindruck hast sagte ich, sonst sprengt er Dir wieder das Vorfach. Genüsslich  drillte Uwe den Fisch aus, bis dieser etwas müder wurde. Jetzt nehme ich ihn etwas härter ran sagte Uwe, aber selbst als er schon kurz vor dem Ufer war, hatten wir Ihn in seiner ganzen Größe noch nicht gesehen. Als er ihn dann an die Wasseroberfläche bekam konnten wir sehen, dass er so wohl nicht vollständig in das Keschernetz meines Stippkeschers passte. Zum Glück war das Kraftpaket jetzt ausgepowert. Ich kletterte schnell die Böschung herunter und schob das Netz unter den schweren Teil des Fisches. Dann hievte ich den Fisch vorsichtig nach oben, wo Uwe mir das Netz abnahm.  
Ein wunderbarer makelloser Spiegelkarpfen lag nun vor uns. Diesmal hatte ich auch meine Waage dabei und wir trauten unseren Augen nicht, als diese erst bei dem stattlichen  Gewicht von 11 kg zum stehen kam.
Der Drill hatte fast eine halbe Stunde gedauert, aber die gute alte „Asso“-Bolorute von Uwe hat auch diesen Fisch wieder hervorragend gemeistert. 
 Wir waren beide begeistert und beschlossen, dass wir unbedingt dort noch einen Versuch auf Karpfen starten wollen, diesmal mit dem Method-Feeder, vor allem aber mit einem größeren Kescher.
Dank dem Smartphone von Uwe, konnten wir unsere Drillerlebnisse und Fänge auch auf dem Foto festhalten, seht Euch selbst die Bilder dazu an.

Ich hoffe, dass Euch der Bericht und die Bilder davon überzeugt haben, dass unsere Besatzmaßnahmen im Teich nun Früchte tragen, probiert es einfach mal selbst aus. In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern unseres Vereines viel Petrie Heil und ebensolche Sternstunden an diesem wunderbaren Angelgewässer.

Euer Schriftwart

Bernd Pigors

 

Kurzbericht zum Grillangeln der ASV Bramstedt und Umgebung e. V. 2016

Am 20.08.2016 war es wieder soweit. Wir trafen uns um 13:00 Uhr im Sportheim des Sportvereins Wittstedt um unser traditionelles Grillangeln durchzuführen. Wir waren 11 Angler und hatten uns vorgenommen, vor dem Grillen ein Hegefischen zur Kontrolle des Weißfischbestandes an der „Neuen Lune“ durchzuführen.
Zum Angeln ausgewählt wurde die sogenannte Rentnerstrecke. Von der Holzbrücke beginnend wurde stromauf jeder befischbare Platz mit einem Angler besetzt, um den Fischbestand  in diesem Abschnitt systematisch zu überprüfen. Geangelt wurde über einen Zeitraum von 3 Stunden und danach wurde der Fang bei jedem Teilnehmer registriert.
Wir hatten Glück, denn es waren ideale Angelbedingungen am Wasser. Es war trocken und der Wind wehte nur mäßig, außerdem hatten wir Stillwasser.
Die Fische haben anfangs ganz gut gebissen, aber irgendwann hatte fast jeder Angler die Wollhandkrabben auf dem Platz und es wurde immer schwieriger noch ein paar Friedfische zu überlisten.
Nach drei Stunden wurde der Fang dann bei jedem einzelnen Angler erfasst und verwogen. Am Endplatz stromauf hatte Jürgen mit fast 11 kg Gesamtgewicht und ca. 30 gefangenen Fischen eindeutig den besten Friedfischplatz erwischt. Ein super Ergebnis! Ich selbst saß auf Platz 23 und konnte hier auch etwa 30 Friedfische fangen, diese hatten allerdings nur knapp 5 kg Gewicht. Auf dem Endplatz stromab hatte Pele immerhin noch ca. 2800 gramm Weißfisch und Uwe hatte auf dem Platz neben Pele nur etwa 60 gramm weniger gefangen. Dafür hatte Uwe auch einen passablen halbpfündigen Aal erbeutet. Die übrigen Fangewichte lagen zwischen 1800 gr. und 200 gr., immerhin hatten alle Angler etwas gefangen.
Fazit: Die Neue Lune hat immer noch einen guten Bestand an Brassen, Güstern und Rotaugen zu bieten.
Abgekämpft und ausgehungert kamen wir dann wieder beim Sportheim an und hier stand Sven schon am Grill und die ersten Koteletts waren bereits fertig. Pele hatte wieder alles super vorbereitet und es gab Essen bis zum Umfallen.

Ein dickes Lob an unseren Sportwart! J

Als wir alle satt waren, haben wir dann noch viel gefachsimpelt und uns über die gelungene Veranstaltung gefreut.
Wenn Ihr Euch mal die schönen Bilder anschaut, die Siggi von unserer Veranstaltung und vom Gewässer gemacht hat, dann wisst Ihr auch warum wir eines der schönsten  Hobbys betreiben.

Im nächsten Jahr sind wir mit Sicherheit wieder alle dabei. Mal sehen wie es dann läuft.

Bernd Pigors
Schriftwart